Der Golftruck Blog: Google Glass für Golfer

24.02.2015

Google Glass für Golfer

Die meisten haben davon gehört - die wenigsten konnten sie ausprobieren. Die Rede ist von Google Glass, der Brille mit eingebautem Mini-Display. Sie wird voraussichtlich nicht mehr erscheinen, doch gleich zu Beginn der Entwicklung gab es schon junge Unternehmen, welche an zukünftigen Einsatzszenarien arbeiteten.

Für die Golfwelt hatte die Firma iCaddy ein interessantes Szenario entwickelt. In Verbindung mit dem GPS-Sensor des Smartphones ersetzt iCaddy dabei die üblichen elektronischen Golf-Gadgets wie GPS-Golfuhren, Laser-Entfernungsmesser und Birdiebooks. Hier ein Demovideo:


Was wir uns vorstellen könnten...


Live-Scoring auf der Runde
Die Brille registriert automatisch jeden Schlag und sendet diese an die Spielleitung. Der Golfclub sendet die aktuellen Spielstände, wichtige Club-Informationen, Wetterwarnungen, eine Wegbeschreibung zur nächsten Schutzhütte usw. Im Clubhaus kann die aktuelle Rangliste angezeigt werden.

Reservierungen im Clubrestaurant
Der Spieler reserviert für seinen Flight mit Google Glass einen Tisch im Clubrestaurant und ordert auch schon die Getränke für seine Mitspieler.

Teetime Reservierung und automatischer Check-in
Der Golfer reserviert mit Google Glass eine Teetime. Sobald er den Club-Parkplatz erreicht, erhält er im Display weiteren Informationen, wie z.B. den Weg zum ersten Tee, den Übergabepunkt seines Golfcarts, die aktuellen Pin-Positionen, den aktuellen Abstand zu vorausspielenden Flights usw.

Anweisungen des Clubsekretariats
Das Clubmanagement kennt durch Google Glass den jeweiligen Aufenthaltsort der Spieler auf dem Course und kann in das Spielgeschehen eingreifen, z.B. Die Spieler bitten, andere Flights durchspielen zu lassen.


Über Google Glass:
Seit 2011 forschte Google in seinem Labor 'Google X' an der Datenbrille der Zukunft. Sie soll mit dem Smartphone des Nutzers per Bluetooth gekoppelt werden und zaubert verschiedene Informationen auf eines kleines Display am oberen rechten Rand der Brille. So können zum Beispiel eingehende Mails, das aktuelle Wetter, der Weg zur nächsten U-Bahn oder auch das momentan beliebteste Youtube-Video angezeigt werden. Den Ton, sofern notwendig, wird durch einen kleinen Vibrator am rechten Bügel übertragen. Das funktioniert über den Schädelknochen, weil kleine Vibrationen von dort direkt ans Innenohr geleitet werden. Die Brille reagiert auch auf Sprachbefehle. So können Aktionen, wie z.B. eine Videoaufnahme oder das Versenden einer Mail per Sprache gestartet werden.