Der Golftruck Blog: 4 einfache Schritte für mehr Weite mit dem Driver

28.04.2017

4 einfache Schritte für mehr Weite mit dem Driver



Mit den modernen 460ccm Drivern ist es heutzutage kein Problem mehr, den Golfball am Abschlag einigermaßen zu treffen. Doch wie bekommt man dauerhaft mehr Distanz mit dem Driver? Jeder hätte gerne ein paar Meter zusätzlich. Die Lösung ist ganz einfach: Sie müssen den Ball öfter im Sweetspot treffen und Ihre Schwunggeschwindigkeit erhöhen. Um das zu erreichen, haben wir 4 einfache Tipps für Sie:

1. Höher aufteen - für einen höheren Ballstart


Die meisten Spieler treffen den Ball mit dem Driver in der Abschwungbewegung. Beim Driver sollte aber, im Gegensatz zu einem Eisenschlag, der Golfball in der Aufschwungbewegung getroffen werden. Nur so kann der Golfball entsprechend hoch starten und auch weit fliegen. Für einen guten Angriffswinkel (positiver Attack Angle) setzen Sie deshalb den Ball auf ein höheres Tee. Der optimale Ball-Startwinkel beträgt 25 Grad und bedeutet sowohl Carry als auch Roll die größte Weite! Wir empfehlen Ihnen die neuen Martini-Tees, denn sie ermöglichen ein besonders einfaches Aufteen und können dabei sogar noch leicht nach vorn geneigt werden, ohne das der Golfball vom Tee fällt. Teen Sie den Ball so auf, das mindestens die Hälfte des Balles über dem oberen Rand des Drivers steht. Im Zweifelsfall sogar lieber etwas höher als zu niedrig. Im Golfunterricht wird dafür oft ein überlanges Tee benutzt, um den Schüler zu zwingen einen positiven Angriffswinkel zu erreichen.

2. Verlangsamen Sie den Aufschwung - für ein besseres Treffmoment


Sehr viele Spieler entwickeln eine enorme Geschwindigkeit im Aufschwung. Das scheint ein psychologisches Problem zu sein, frei nach dem Motto "Nur wenn mein gesamter Schwung schnell ist, ist auch der Golfball im Treffmoment schnell". Dabei verpufft die gesamte Geschwindigkeit des Aufschwungs sowieso, sobald der Schläger am obersten Punkt angekommen ist. Im Aufschwung ist viel mehr eine hohe Präzision gefragt, denn sonst entstehen hier Fehler, wie z.B. ein zu flaches Ausholen, welche dann im Abschwung durch zusätzliche Ausgleichsbewegungen der Arme und/oder des Körpers wieder korrigiert werden müssen. Damit wird Ihr Golfschwung unnötig kompliziert. Also üben Sie einen harmonischen und einfachen Schwung!

3. Erzeugen Sie mehr Körperspannung - für mehr Schwunggeschwindigkeit


Schwingen Sie den Driver im Aufschwung langsam in einem weiteren Bogen von Ihnen weg und bauen Sie dabei gezielt eine starke Spannung zwischen Ober- und Unterkörper auf. Nur durch diesen "Korkenzieher-Effekt" erreichen Sie mehr Geschwindigkeit des Schlägerkopfes. Perfekt sind ein um 90 Grad gedrehter Schulterbereich und dazu eine um höchstens 20 Grad gedrehte Hüfte. Die Beine sollten so stabil wie möglich gehalten werden. Drehen Sie Ihr Gewicht hinter den Ball und verlagern Sie dabei 70% auf den rechten Fuß. Achten Sie darauf, dass das Gewicht auf dem rechten Innenfuß bleibt und nicht über den äußeren Fußrand abkippt! Je weiter sich Ihr Körper von der Mitte weg bewegt, desto schwieriger wird es, im Abschwung den Ball sauber im Sweetspot zu treffen! Wir empfehlen Ihnen zum Stabilitätstraining den XCUBE. Dieser kleine Würfel hilft Ihnen, nicht nur die richtigen Muskeln zu trainieren, sondern auch Ihre Balance in der Körpermitte zu halten. Zur Analyse Ihrer Schwunggeschwindigkeit empfehlen wir den SwingCaddie. Dieser kleine Launch-Monitor in der Größe eines Smartphones zeichnet jeden Golfschwungs auf und lässt Sie so optimal trainieren. Durch den eingebauten Speicher können Sie Ihren Trainingsfortschritt genauestens dokumentieren. Der SwingCaddie kann überall bequem aufgebaut werden – auf der Driving Range, in der Indoor-Golfhalle oder zu Hause.

4. Lassen Sie die Arme fliegen - für eine stabile Schwungbahn


Beginnen Sie den Abschwung mit einer leichten Hüftdrehung nach links, um die aufgebaute Körperspannung in Richtung Ziel zu lösen. Achten Sie darauf, dass die Hüfte wirklich dreht und nicht zur linken Seite schiebt oder wegkippt. Die Drehachse ist Ihre Wirbelsäule! Geben Sie den Armen dabei die Möglichkeit sich locker nach vorn zu strecken. Aber bewegen Sie die Arme nicht aktiv. Durch die Fliehkraft werden Ihre Arme ganz von allein nach vorn bewegt, ohne dass Sie steuernd eingreifen müssen. Schauen Sie nur, dass Ihre Körperdrehung so nah wie möglich um Ihre Wirbelsäule herum verläuft. Dadurch kommen Sie leicht von innen mit dem Schläger an den Ball, die Fliehkraft bewegt den Schlägerkopf nach vorn und lässt Ihre Hände drehen. Dabei schließt sich automatisch das Schlägerblatt und Sie kommen im Treffmoment square an den Ball. Und anstatt die Arme im Treffmoment zum Körper hin anzuziehen, lassen Sie sie einfach fliegen. Dadurch kann Ihre Schwunggeschwindigkeit ohne Verluste in eine hohe Ballgeschwindigkeit übergehen. Greifen Sie nicht aktiv ein! Alles was Sie für ein gutes Treffmoment und einen schnellen Ballflug tun konnten, haben Sie im Aufschwung erledigt. Und greifen Sie locker! Die ideale Griffstärke für den Driver, auf einer Skala von 0-10 (0 - Schläger fällt aus der Hand, 10 - extrem fest), liegt zwischen 4 und 5.