Der Golftruck Blog: Golfen im Sommer – Acht Tipps für Golfer

12.06.2017

Golfen im Sommer – Acht Tipps für Golfer


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Die Sonne brennt und es ist einfach zu heiß für eine Runde Golf, oder? Wer sich bei Hitze viel bewegt, sollte diese 8 Regeln beachten.



1. Vorher duschen

Nicht nur nach der Golfrunde ist Duschen angebracht – im Sommer ist es besonders bei starker Sonneneinstrahlung ratsam, auch vorher zu duschen. Durch kaltes Duschen sinkt die Körpertemperatur – und man beginnt später zu schwitzen.


2. Vor dem Sport trinken

Schon vor der Golfrunde sollte man ausreichend trinken. Zum Beispiel Mineralwasser oder Apfelschorle, dann musst man keine Flasche für unterwegs mitnehmen – zumindest wenn man nur eine 9-Loch Runde geht. Weitere Sportdrink-Ideen gibt es hier.

Wer auf eine längere Golfrunde geht, kann sich statt einer normalen Flasche eine Thermoskanne mitnehmen – die halten nicht nur Warmes warm, sondern auch Kaltes kalt.


3. Leichtes Outfit mit UV-Schutz wählen

Generell gilt: Shorts und ein kurzärmliges Funktions-Poloshirt sind ideal. Je leichter, luftiger und heller, desto besser. Bitte keine dicken Poloshirts aus dem Supermarkt! Darin schwitzt man schneller als im Bademantel!

Ambitionierte Golfer sollten sich ein gutes Kunstfaser-Poloshirt anschaffen. Diese belüften den Körper, transportieren Schweiß ab und bieten UV-Schutz.

Die Wirksamkeit des UV-Schutzes wird mit dem UPF-Wert (Ultraviolet Protection Factor) angegeben. Wie bei LSF (Lichtschutzfaktor) kann man entsprechend der Zahl länger in der Sonne bleiben, ohne Hautschäden davonzutragen. Sprich: Bei UPF 30 kann man theoretisch 30 Mal länger in der Sonne bleiben, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.


4. Die Haut an allen offengelegten Stellen schützen

Dass man beim Golfen Sonnenschutz verwendet, sollte selbstverständlich sein. Oft vergessene Stellen sind die Handrücken, die Ohren, der Nacken und die Waden. Herren mit lichter Kopfbehaarung sollten auch daran denken. Also: Platte polieren nicht vergessen (mit Sonnencreme) und/ oder Kappe tragen.

Tipp: fettarme Sonnencreme. Fetthaltige Cremes können das Schwitzen verhindern, indem sie die Poren verstopfen.


5. Sonnenbrille tragen

Die UV-Strahlen der Sonne gefährden neben der Haut auch die Augen. Ohne Sonnenschutz kann die Netzhaut stark beschädigt oder sogar zerstört werden. Vorsicht: Nicht jede Sonnenbrille bietet den nötigen Schutz. Wichtig ist es, auf die Schutz-Kategorien zu achten.

  • Kategorie 0: Unter 20 Prozent Tönung – bietet stark eingeschränkte Dämpfung der Sonnenstrahlen.
  • Kategorie 1: 20–57 Prozent Tönung – ist gut für helle, aber dennoch bedeckte Tage.
  • Kategorie 2: 57–82 Prozent Tönung – bietet normalen Blendschutz für durchschnittliche Sommertage in Mitteleuropa (z.B.: Deutschland).
  • Kategorie 3: 82–92 Prozent Tönung – sinnvoll im Bergtraining, beim Gebrauch auf Wasserflächen, am Strand und in südeuropäischen Ländern.
  • Kategorie 4: 92–97 Prozent Tönung – ist für das Hochgebirge und Gletscher; für den Straßenverkehr sind diese Sonnenbrillen allerdings nicht geeignet.

Tipp: Es gibt spezielle Golfbrillen mit selbsttönenden Gläsern, die dunkler werden, wenn es heller wird.


6. Über 30 Grad? Ab in den Schatten

Bei intensivem Spiel sind 25 Grad bereits sehr anstrengend für den Körper. Ab 30 Grad sollte man Sport nur noch im Schatten, im Wasser, oder noch besser im schattigen Wasser betreiben. Wenn die Ozonbelastung 360 Mikrogramm erreicht oder sogar übersteigt, sollte man es lieber ganz lassen. Also unbedingt vorher Wetterbericht checken!

Vorsicht: Im Schatten kann man zwar länger Sport treiben, es stimmt aber nicht, dass man dort und bei bewölktem Himmel keinen Sonnenschutz braucht – bis zu 85 Prozent der Strahlungsintensität werden von Wasser, Sand oder Gebäuden reflektiert.


7. Dem Sonnenstich vorbeugen

Zwischen 11 und 15 Uhr ist die gefährliche UV-Strahlung am stärksten. Idealer Zeitpunkt für die Golfrunde: der Vormittag. In den Nachmittagsstunden ist die Sonneneinstrahlung zwar schwächer, aber die Umwelt ist stark erwärmt und strahlt viel Hitze ab.

Man unterschätzt leicht, wie viel Flüssigkeit der Körper durch das Schwitzen beim Sport verliert. Darum sollte man auf die typischen Signale des Flüssigkeitsmangels achten: Kopfschmerzen, Übelkeit, Benommenheit. Um dem vorzubeugen sollte man auf der Runde immer ausreichend Getränke dabei haben und regelmäßig auch davon trinken.


8. Auf die Ernährung achten

Bei hohen Temperaturen und schweißtreibendem Training ist Vitamin- und mineralienreiche Kost besonders wichtig. Denn: Das Schwitzen lässt eine Menge Elektrolyte verloren gehen.

Tipp: Möglichst vollwertig, viel Obst und Gemüse essen.